Der Berner Sennenhund


Bernie- belegt laut Tasso Platz 7 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland.

Historie: Der Berner Sennenhund wurde aus verschiedenen alten schweizerischen Bauernhunden heraus gezüchtet, die in den Voralpengebieten, dem Schweizer Mittelland sowie rund um Bern gehalten wurden. Es wird vermutet, dass seine Vorfahren Wachhunde der Römer gewesen sein könnten. Er bewachte Haus und Hof der Bauern, trieb das Vieh  und zog die Milchkarren zur Sammelstelle.

Verwendung: Den Beruf eines Wach-, Zug- und Treibhundes übt der Berner Sennenhund  heute eher selten aus. Noch immer zählt er aber zu den beliebtesten und schönsten "Hofhunden". Gleichzeitig  findet man ihn häufig als Familien- und Begleithund. Da er als starker und ausdauernder Arbeitshund gezüchtet wurde, braucht er sinnvolle Beschäftigung. Für Hundesportarten, die ihm große Wendigkeit und Schnelligkeit abverlangen, wie z.B. Agility, ist er allerdings weniger geeignet. Es bieten sich für ihn Zughundearbeit, der Einsatz im Rettungsdienst sowie Fährtensuch-hundeausbildung an. Auch für Einsatzbereiche, die eine Art vorausahnenden Gehorsam erfordern, ist der Berner Sennenhund gut zu gebrauchen.

Charakter: Diese Rasse gilt als gutartig, ist aber Fremden gegenüber nicht besonders entgegenkommend. Im Umgang mit Kindern zeigt der Berner Sennenhund sich liebevoll und geduldig. Er ist selbstsicher, wachsam und zuverlässig. Trotz seines ausgeprägten Wachttriebes ist er aber nicht aggressiv.

Haltung: Berner Sennenhunde brauchen viel Bewegungsfreiheit und lieben es, im Freien zu sein. Deshalb gehört ein solcher Hund nicht in reine Wohnungshaltung. Zwar schätzt  er lange Spaziergänge, ist aber nicht besonders lauffreudig. Er mag es eher gemächlich. Heißes Wetter macht dem Berner Sennenhund wegen seines dichten Fellkleides arg zu schaffen. Im Winter bei kühlen oder gar frostigen Temperaturen  fühlt er sich dagegen sehr wohl. Seine Grunderziehung sollte früh beginnen und konsequent, aber unbedingt gewaltfrei durchgeführt werden.

Gesundheit: Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, Augenerkrankungen,  Überanstrengungen in der Jugend sind unbedingt zu vermeiden.

Geeignet für: Anfänger