Der Boxer

Box- laut Tasso Platz 12 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland.

Historie:  An europäischen Fürstenhöfen züchtete man  im Mittelalter regional variierende Bullenbeißer-Rassen, die als Sau- oder Bärenpacker bei der Jagd auf dieses wehrhafte Wild wertvolle Hilfe leisteten. Bekannt ist außerdem, dass man diese starken Hunde damals auch für Tierkämpfe missbrauchte. Als unmittelbarer Vorfahre des Deutschen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer. Mit dem verstärkten Aufkommen von Feuerwaffen, verloren die Bullen-beißer immer mehr an Bedeutung für die Jagd.  Durch Einkreuzen des verwandten und durchgezüchteten Bulldog wurden die verschiedenen Schläge vereinheitlicht und bekamen schließlich 1860 den Namen Deutscher Boxer.

Verwendung: Lange Jahre galt der Boxer als ein brauchbarer Dienst- und Gebrauchshund, doch heute wird er nur noch selten in diesen Bereichen eingesetzt. Vielmehr schätzt man ihn als Familien, Wach-, Begleit- oder Sporthund. Auch bei der Fährtensuche sowie der Rettungshundearbeit trifft man auf ihn.

Charakter: Der Boxer ist freundlich und unwahrscheinlich verspielt. Wenn es aber sein muss, erweist er sich durchaus als ein  ernsthafter Verteidiger. Seine Geduld mit Kindern ist schier grenzenlos. Man kann diesem Hund seine Stimmung gut "vom Gesicht ablesen", was ihn leicht  einschätzbar macht.

Haltung: Wenn der Boxer liebevoll und konsequent erzogen wird, ist er sehr folgsam. Er ist bei verantwortungsvoller Zucht ausgeglichen ruhig und selbstbewusst und eignet sich gut für den Hundesport. Fehlt es ihm an sinnvoller Beschäftigung, kann er allerdings auch zum Problem werden.

Gesundheit: Bösartige oder gutartige Tumore, erbliche Spondylose, Drüsen- und Hodenkrebs, Augenerkrankungen

Geeignet für: Anfänger