Der English Cocker Spaniel

Co+braun- belegt  laut  Tasso Platz 16 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland.

Historie: Die Spaniels können auf eine lange Geschichte zurück schauen. Die wahrscheinlich älteste Abbildung eines spanielähnlichen Hundes fand man  auf einer Münze  Philipps II. von Mazedonien. Der Name "Spaniel" taucht   gegen Ende des 16. Jahrhunderts erstmalig auf und zeigt an, dass diese Hunde von spanischen Jagdhunden abstammen.   Erst viel später, um 1800, findet  eine Klassifizierung  der verschiedenen Spanielarten nach deren Größe statt, wobei die kleinere Art als Cocking Spaniel  oder Cocker Spaniel bezeichnet wurde.  Die  Waldschnepfe (englisch: woodcock)  stand vermutliuch für diesen Namen Pate. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts fand die Kreuzung verschiedener Spanielrassen  untereinander und mit anderen Jagdhunderassen ein Ende und schon bald erfreute sich der Cocker Spaniel auch in Deutschland wachsender Beliebtheit.

Verwendung: Der Cocker Spaniel ist ein Jagdhund, der   sowohl beim Stöbern wie auch beim Apportieren eigesetzt wird. Er kann sehr gut spurlaut jagen und bewährt sich auch als "Totverbeller".

Charakter: Der Cocker Spaniel ist ein lebhafter, fröhlicher und robuster Hund mit unermüdlichem Rutenspiel. Er zeigt eine eifrige Bewegungsfreude, besonders beim Verfolgen einer Spur und stöbert unerschrocken auch im dicksten Dickicht. Die Rasse gilt als sanft und anhänglich, ist zugleich  voller Leben, Überschwang und überaus verspielt. Sein freundliches, aufgeschlossenes Wesen macht ihn leicht erziehbar, wenn es nicht mit sinnloser Härte geschieht.

Haltung: Vorzugsweise sollte er natürlich in die Hände eines Jägers. Doch da er sich wegen seiner Fröhlichkeit auch als Familienhund großer Beliebtheit erfreut, sollte man ihn in diesem Fall ausreichend alternativ beschäftigen. Turnierhundesport und Agility machen ihm, sofern es  nicht übertrieben wird, große Freude.

Gesundheit: Augenerkrankungen, Ekzeme sowie HD und Epilepsie können auftreten. Vereinzelt sind die Tiere von der sogenannten Cockerwut  betroffen. Dabei handelt es sich um eine Art aggressiven Wutanfall mit anschließender Erschöpfung, der vermutlich genetisch bedingt und vererbbar ist.  Auch Entzündungen des Innenohrs treten recht häufig auf. Es besteht außerdem eine Neigung zu einer genetischen Erkrankung der Nieren.

Geeignet für: Anfänger