Der Dobermann

 

pepper - nomen est omen- belegt  laut Tasso Platz 18 der beliebtesten Hunderassen in  Deutschland.

Historie: Den Namen verdankt der Dobermann seinem Züchter  Friedrich Louis Dobermann.  Dieser verpaarte mit seiner  Mischlingshündin "Schnuppe" besonders mutige, angstfreie Rüden und schuf  über Jahre einen sehr wachsamen,  "mannfesten Hof- und Haushund".  Es schadet der Ehre des Dobermanns keineswegs, dass sein Züchter  dazu  seine Auswahl hauptsächlich unter den verschiedensten Kreuzungsprodukten traf, die zu dieser Zeit in und um sene Heimatstadt Apolda gehalten wurden.  Die Liste ist lang und neben dem Fleischerhund (Vorläufer des Rottweilers), dem Schäferhund, verschiedenen Bastarden aus Pinscher- und Jagdhunderassen  gehörte auch der Greyhound dazu, welchem der Dobermann  seine schlanke Figur verdankt.

Verwendung: Die Nachkommen dieser bunten Zuchtauswahl sind tüchtige Gebrauchs-, Arbeits- und Wachhunde, die schon früh als Polizeihunde  eingesetzt wurden, was der Rasse schnell den Beinamen "Gendarmeriehund" eintrug. Jäger nutzten den Dobermann gern zur Bekämpfung des Raubwildes in ihren Revieren und während der beiden Weltkriege  fand er  im deutschen Heer Verwendung als Melde-, Minensuch- und Sanitätshund. Heute ist er noch immer ein beliebter Polizei- und Wachhund, aber auch ein guter Familienbegleithund. Man findet diese Rasse nicht selten sogar unter den Blinden- oder Therapiehunden.

Charakter: Ein  Dobermann aus verantwortungsvoller  Zucht ist friedlich, anhänglich, treu und kinderlieb.  Besondere Wachsamkeit, Intelligenz und Folgsamkeit schreibt man ihm zu. Er gilt außerdem als hochsensibel, was sich bei mangelnder Zuchtqualität durchaus auch als besondere Nervosität und leichte Erregbarkeit äußern kann. Der Dobermann ist unerschrocken und selbstbewusst,  besitzt  überdies eine gewisse Schärfe und Schutzbereitschaft. Nicht zuletzt wegen dieser Eigenschaften wird  er in manchen Ländern als Listenhund geführt und ist gewissen Beschränkungen unterworfen.

Haltung: Der Dobermann gehört also unbedingt in erfahrene, konsequente und besonders  verantwortungsvolle Hände. Er braucht eine gezielte Ausbildung ohne Zwang. Für Menschen mit ausgeprägtem Ego ist er definitv nichts. Er sollte auf jeden Fall eine Aufgabe bekommen. Dank seiner Intelligenz und seines Temperamentes ist er für zahlreiche Hundesportarten wie u.a. Agility, Obidience oder Fährtenarbeit geeignet. 

Gesundheit: Bekannt sind HD, gelegentliche Hautprobleme, Herzerkrankungen sowie  Bewegungs-und Koordinationsstörungen.

Geeignet für: Fortgeschrittene