Der Jack Russel Terrier

Jackie- belegt laut Tasso Platz 5 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland.

Historie: Im Jahre 1819 begann der Pfarrer (engl. Parson) und passionierte Jäger  John (Spitzname Jack) Russell in Westengland eine neue Linie von Fox Terriern zu züchten, wobei er besonderen Wert auf einen ausgeprägten Jagdinstinkt legte. Diese Hunde sollten klein, wendig und mutig sein, um den Fuchs aus seinem Bau zu treiben. Gleichzeitig mussten sie der Foxhound-Meute problemlos folgen, also sehr schnell und ausdauernd laufen können. Aus den Zuchtbemühungen des Pfarrers entwickelten sich zwei Linien, die seinen Namen tragen - die hochbeinigen und quadratisch gebauten Parson Russel Terrier sowie die kurzbeinigen und eher rechteckig gebauten Jack Russell Terrier.

Verwendung: Obwohl der Jack Russel Terrier  vorzugsweise für die Jagd gezüchtet wurde, eignet er sich bei entsprechender körperlicher und mentaler Auslastung durchaus auch zum Familienhund. Als Reit-Begleithund trifft man ihn ebenfalls recht häufig an.

Charakter: Der Jack Russel Terrier ist ein feuriger kleiner Jäger, der wegen seiner ursprünglichen Aufgabe - nämlich selbstständig und in eigener Regie unter der Erde zu arbeiten - einen  sehr starken Willen sowie eine gehörige Portion Eigensinn besitzt. Er ist kühn und furchlos, ein wachsamer Begleiter, überaus intelligent und sogar ein kleiner Gentlemen. Typisch für ihn sind außerdem ein ruhiges Selbstvertrauen und große Besonnenheit. Seine ererbte Gutartigkeit, seine unbeschwerte Fröhlichkeit und besonders seine Kinderliebe lassen ihn sich schnell in eine Familie einfügen, die er dann mit all seiner Liebe überschüttet und gegebenenfalls auch verteidigt.  Der Jack Russel Terrier ist nicht gern alleine und möchte auf ausgiebige Schmuseeinheiten nicht verzichten. Mit Artgenossen verträgt er sich in aller Regel gut.

Haltung:  Der Jack Russel Terrier muss bereits frühzeitig konsequent erzogen und mit fester Hand geführt werden. Auch braucht  er unbedingt ausreichend sinnvolle Beschäftigung. Er liebt seine Freiheit und kann er die ausleben, macht er in aller Regel keine Probleme. Ein Hund für Stubenhocker und nervöse Pedanten ist er auf keinen Fall.

Gesundheit: Bei schlechter Zucht können Linsenluxationen und erblicher Star auftreten

Geeignet für: Fortgeschrittene